chile

Als wir nach 12 Stunden Flug in Santiago de Chile landeten, schlug uns die schwüle Luft eines heißen Nachmittags entgegen. Nach dem üblichen Einreiseprozedere ließen wir uns mit einem Uber in unsere Unterkunft bringen. Schon im Vorfeld wussten wir, dass Uber nicht ganz legal in Chile ist und die Fahrer sowohl von anderen Taxifahrern als auch von der Polizei nicht gerne gesehen werden. Um nicht aufzufallen bestand der Fahrer deshalb darauf, dass einer von uns nach vorne auf den Beifahrersitz sitzt, damit wir als Familienangehörige durchgehen. Schon auf dem Weg durch die Stadt wussten wir, das hier ist wieder etwas ganz anderes als Australien und Neuseeland. Santiago ist groß, laut und der Smog vernebelt die Sicht. Das war natürlich erst einmal ein Kulturschock im Vergleich zu den grünen Hügeln und glasklaren Seen in Neuseeland, wo in Summe weniger Menschen leben, als in Santiago. Unsere Unterkunft lag etwas abseits des Trubels. Die Kommunikation mit der Haushälterin war dann etwas schwierig, weil sie kein Englisch sprach und wir die rudimentären Spanisch-Kenntnisse erst wieder hervorkramen mussten. Doch als die Dame dann den Google Übersetzer auspackte lief es deutlich besser. Unser Streifzug durch die Stadt bestätige unseren ersten Eindruck. Nach fast 5 Monaten in der Einöde waren wir soviele Menschen einfach nicht mehr gewohnt. Das Abendessen fiel dann auch etwas dürftig aus, da uns der Jetlag und die 16 Stunden (!) Zeitunterschied etwas in den Knochen steckten. In Santiago blieben wir drei Nächte um uns etwas zu akklimatisieren und die Stadt zu erkunden. Am nächsten Morgen ging es in die Einkaufsmeile, wo wir auch das erste Mal Empanadas (verschieden gefüllte Teigtaschen) probieren konnten, die hier an jeder Ecke verkauft werden. Diese sollten auch in den nächsten Wochen einen großen Teil unseres täglichen Menüplans ausmachen. Über den Plaza des Armas, an dem sich die Prachtbauten der Stadt befinden und Männer beim Schachspiel sitzen, ging es zum Mercado, der Markthalle. Im Mercado Central befinden sich zahlreiche Restaurants die intensiv um jeden Besucher werben. Überquert man den braunen Fluss kommt man zum weniger touristischen Markt wo alles Erdenkliche (und auch Unvorstellbares) angeboten wird. Auf den Straßen dienen umgebaute Einkaufswagen als Imbissbuden, die allerlei – meist Frittiertes – anbieten. Zum Abendessen wollten wir aber in den Stadtteil Bellavista gehen. Hier befindet sich das Ausgehviertel von Santiago. Discos, Bars und Restaurants liegen hier dicht auf dicht beieinander.

In unserer Zeit in Neuseeland haben wir uns schon auf die südamerikanische Küche gefreut, doch in Chile wurden wir zunächst herbe enttäuscht. Die Speisekarten bestehen oft aus kalorienreichen Gerichten, wie zum Beispiel Chorrilliana. Bei unserer ersten Erfahrung mit diesem Gericht trafen wir nicht auf die klassische Variante und bekamen einen Berg Pommes mit Fleisch bzw. Paprikastreifen beladen und in Käsesauce ertränkt, serviert. Schmeckt gut aber eine Portion hätte für zwei gereicht.

Diese Kalorienbombe musste wir am nächsten Tag erst einmal wieder abtrainieren. Über einen kleineren Hügel ging es zum Park Metropolitano. Der weltweit größte Stadtpark wird von den Bewohner als Naherholungsgebiet genutzt. Über eine Zahnradbahn gelangt man entspannt nach oben und kann dort einige Pfade wandern. Wer Badesachen dabei hat kann hier auch eines der zwei Freibäder nutzen. Aufgrund des Smogs ist der spektakuläre Blick über Santiago und die umgebenen Anden aber oftmals getrübt. Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft schlenderten wir noch durch das Barro Brasil und probierten die Metro aus. 

Für unsere Zeit in Chile hatten wir vor uns mit dem Flugzeug und dem Bus fortzubewegen. Insbesondere das Bussystem ist wirklich zu empfehlen. Am nächsten Tag konnten wir dies bei unserer Fahrt nach Valparaíso ausprobieren. Sowohl die Abfahrt als auch die Ankunft waren auf die Minute pünktlich. Da freut sich doch die deutsche Mentalität :-). Die Stadt am Meer ist ein perfekter Ort für jeden Hobby Fotografen. Bunte Häuser und Streetart prägen das Bild. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Hügel, die über Aufzüge erreicht werden können, welche aber nur teilweise in Betrieb sind. Hier haben wir uns in einem richtigen „Stylo Hotel“ einquartiert. Holzfussboden, hohe Decken und schlichtes Design – hach… Bei unserer großen Runde über die Hügel konnten wir dann die einzelnen Stadteile entdecken, die oftmals von verschiedenen Einwanderer  aufgebaut worden waren. Was sich auch in den Namen der Straßen und Plätze, wie zum Beispiel dem Plaza Yugoslavo, widerspiegelt. In den Bars und Restaurants findet man schnell ein passendes Angebot, insbesondere auch weil die Happy Hour hier von 18.00 bis 23.00 Uhr geht. An dieser Stelle muss aber auch gesagt werden, dass wir insgesamt von den Preisen in Chile überrascht waren. Sowohl beim Einkauf im Supermarkt, wie auch beim Restaurantbesuch waren die Preise höher als erwartet.

Mit dem Bus ging es nach zwei Tagen wieder zurück nach Santiago, wo wir in den Flieger stiegen, der uns in den Süden von Chile nach Patagonien bringen sollte. Bei unserer späten Ankunft in Punta Arenas knurrten dann unsere Mägen. Da zu der Uhrzeit schon alle Bordsteine hochgeklappt waren, blieb nur der Besuch bei einem Pizzaservice. Eine Familienpizza später waren wir satt und kuschelten uns ins Bettchen. Nach den gefühlten 30 Grad in Santiago mussten wir uns erstmal an die Kälte (um die 8 Grad) gewöhnen. Punta Arenas ist sehr überschaubar und wird hauptsächlich als Ausgangspunkt für Touren nach Feuerland genutzt. Wir entschieden uns für eine Fahrt zur Isla Magdalena. Hier brüten tausende Pinguine, die aus Brasilien stammen und die lange Reise zur Insel auf sich nehmen um ihren Nachwuchs aufzuziehen.  Bei unserem Besuch waren die Kleinen schon fast bereit selbst auf große Reise zu gehen und mussten lediglich noch ihren Babyflaum loswerden. Nach einer 1,5-stündigen Bootsfahrt kommt man auf der kleinen Insel an. Neben den süßen Pinguinen entdeckten wir aber auch zahlreiche tote und übel zugerichtete, Möwen. Da die Möwen während der Aufzucht versuchen die Babys der Pinguine zu schnappen, werden sie von den Mamas und Papas mit teilweise tödlichem Ende in die Schranken gewiesen. Bei unserer Rückkehr zum Hafen machten wir dann Erfahrung mit einem weiteren Transportsystem. Einige Taxis fungieren als Sammeltaxis und fahren feste Routen ab, die über die Nummer auf dem Dach und die Straßennamen angegeben werden. Zu dritt auf der Rückbank ging es für 500 Peso (ca. 0,70 €) zurück in die Stadt. Dabei kann man an jeder Straßenecke aussteigen, die sich auf der Route befindet. 

Unser zweiter Stop in Patagonien war Puerto Natales, von wo aus wir den Torres del Paine Nationalpark erkunden wollten. Der Ort ist ein richtiges Basislager. Wanderer aus allen Herren Ländern bereiten sich hier auf Ihre Trekkings im Nationalpark vor. In den zahlreichen Outdoor-Geschäften kann das nötige Equipment noch gekauft oder auch gemietet werden. Nach unseren vielen Wanderungen in Australien und Neuseeland entschieden wir uns aber für die Rentnerversion und setzten uns in einen gemütlichen Reisebus, der einige der Sehenswürdigkeiten des Parkes abklapperte. Mit dem Wetter hatten wir wieder einmal richtiges Glück und konnten die drei Torres (Türme), die dem Park den Namen geben, in voller Pracht bewundern. Auf der Fahrt konnten wir auch Guanakos, wilde Lamas, sehen. Nach einem kurzen Stop beim Salto Grande Wasserfall, dessen Wasser aufgrund des enthaltenen Gletschermehls hellblau leuchtet, ging es zum Grey Lake. In einiger Entfernung konnte man den Grey Gletscher erkennen, der zum südamerikanischen Gletschergebiet gehört. Die Eismasse ist das drittgrößte Süßwasser-Reservoir der Welt. Zurück in unserem gemütlichen Hostal wärmten wir uns erstmal auf und hielten uns natürlich streng an den Warnhinweis über dem Ofen, der das Tragen von Kleidern IM Ofen streng untersagt :-). Wir stiegen also nicht in den Ofen und begnügten uns mit einer warmen Dusche.

Unser nächstes Ziel war die Region um Puerto Montt und die Isla Chiloe. Mit dem Bus ging es von Puerto Natales wieder zurück nach Punta Arenas, von wo aus es dann weiter mit dem Flugzeug ging. Da die Ankunft relativ spät war, entschieden wir uns für eine Art Sammeltaxi das uns direkt zu unserem Hostal bringen sollte. Leider haben wir nicht damit gerechnet, dass diese Fahrt länger dauern sollte als unser kompletter Flug an diesem Tag. Schon beim Losfahren war es uns nicht geheuer, dass der Fahrer unsere Straße nicht zu kennen schien, aber dennoch munter drauflosfuhr. 2 Stunden und drei unfreiwillige Stadtbesichtigungen später, hatten wir endlich das Ziel erreicht. Unsere Befürchtung, dass um mittlerweile 24.00 Uhr nachts niemand mehr da sein könnte, der uns öffnet, erwies sich als völlig unbegründet. Im Gegenteil, bei unserer Ankunft war richtig Stimmung im Hostal. Die Jungs die die Unterkunft führen, hatten venezuelische Freunde zu Besuch, die lautstark bei einem Konzert im TV mitgröhlten. Wir bekamen erstmal ein Trinkglas voll mit Rotwein eingeschenkt. 

Am nächsten Morgen konnten wir das erste Mal die sensationelle Aussicht von unserem Hostal aus bestaunen. Von der Terrasse aus sieht man über die komplette Hafenstadt und auf die Bucht. Puerto Montt selbst hat nicht wirklich viele Sehenswürdigkeiten, jedoch ist die von hier aus gut zu erreichende Seeregion sehr schön. Wir machten uns also auf eigene Faust auf in Richtung Puerto Varas und Frutillar. Einer der Jungs im Hostal sagte wir sollten einfach an die Hauptrasse stehen und die Hand heben wenn ein Bus mit der Aufschrift „Puerto Varas“ vorbeikommt. Alles klar, gesagt getan. Kaum an der Straße angekommen, düste uns ein Kleinbus entgegen mit der passenden Aufschrift. Also Hand raus und rein. Für 1000 Pesos ging’s mit allerhand verschiedener Passagiere nach Puerto Varas. Apropos, dieses Ein- und Aussteigen ist auch Mitten auf der Autobahn möglich. Müssen das unbedingt auch mal in Deutschland ausprobieren wenn wir mit dem Flixbus unterwegs sind, soll er uns einfach auf der A8 Ausfahrt Karlsbad rausschmeißen :-). Puerto Varas ist geprägt von deutschen Einwanderern, was man bei vielen Gebäuden direkt am Namen erkennen kann. Von der schönen Seepromenade aus hat man einen tollen Block auf den Vulkan Osorno. Leider war er an dem Tag in Wolken gehüllt. Weiter ging es mit dem nächsten Kleinbus nach Frutillar. Das Stätdchen ist ein richtiges Sonntags-Ausflugsziel für Chilenen, die es sich bei „Kuchenes“ und 20 cm hohen „Tortes“ (steht wirklich so auf der Speisekarte) in den zahlreichen Cafés gut gehen lassen. Natürlich mussten wir auch ein Stückchen Kuchen bestellen und wurden nicht enttäuscht. 

Um in den Norden von Chile zu gelangen, war der Plan mit dem Nachtbus wieder nach Santiago zurückzufahren und dann mit dem Flugzeug in Richtung Norden zu fliegen. Doch vorher wollten wir noch einen Ausflug zur Isla Chiloe unternehmen, die man auch gut von Puerto Montt aus erreichen kann. Die Insel ist unter anderem für Ihre zahlreichen Holzkirchen und Fischerdörfer bekannt und dem Ort Ancud wollten wir einen Besuch abstatten. Mit dem Bus geht es bis an die Küste und von dort aus mit der Fähre in ca. 15 Minuten auf die Insel. Wie die Seenregion rund um Puerto Montt ist auch die Isla Chiloe sehr grün. Am Hafen des Dorfes kann man den Fischern beim Ausladen ihres Fangs zuschauen und von der Festung Fuerte San Antonio hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt. Natürlich durfte bei unserem kurzen Abstecher auch eine der Holzkirchen nicht fehlen. 

Da der Busmarathon gut funktionierte saßen wir schließlich in unserem Nachtbus nach Santiago. Für die 12-stündige Fahrt gönnten wir uns einen sogenannten „Salon Cama“ Platz, also ein Schlafsessel. Wir machten es uns gemütlich und wurden sogar noch vom Busbegleiter mit Abendessen versorgt. Relativ gut ausgeruht kamen wir in Santiago an und fuhren zum Flughafen, wo wir uns jetzt schon gut auskannten. Der Flieger brachte uns in den Norden nach Antofagasta, das am Rande der Atacama Wüste liegt. Die ganze Region ist geprägt vom Salpeterabbau und anderer Mineralien, der hauptsächlich im letzten Jahrhundert stattfand. Bei unserem ersten Streifzug durch die Stadt wurde uns wieder klar, dass die Chilenen einfach Fast Food und insbesondere Eis lieben. An jeder Ecke gibt es einen Eisladen, vor dem Menschen Schlange stehen. Antofagasta liegt direkt an der Küste, an der ca. 20 km vom Stadtzentrum entfernt das Naturschutzgebiet La Portada liegt. Per Bus kommt man zumindest in die Nähe und kann dann an der Autobahn aussteigen. Nach weiteren 20 Minuten Fußmarsch erreicht man die Kalkküste, bei der durch Wind und Wellen ein Felsbogen mitten im Meer steht. Neben Geiern und Pelikanen, kann man hier auch Delfine und Pinguine beobachten. Bei unserer Rückfahrt wechselten wir dreimal den Bus und machten damit noch eine unfreiwillige Rundfahrt durch die Stadtteile auf den Hügeln von Antofagasta, was aber trotzdem sehr interessant war. 

Unser letzter Stop in Chile war San Pedro de Atacama. Wie der Name schon sagt, liegt der kleine Ort mitten in der Wüste. Nachdem wir Antofagasta hinter uns gelassen hatten ging die Strecke direkt durch die Atacama Wüste, die als trockenste Wüste der Erde gilt. Dementsprechend sieht es dort auch aus. Viel Sand und Steine – kein Pflänzchen weit und breit. Auf den letzten Kilometern vor San Pedro sahen wir schon was uns die nächsten Tage erwarten sollte: Unendlich weite Landschaften, skurrile Felsformationen und beeindruckende Ausblicke auf die schneebedeckten Anden mit Ihren fast 6000 m hohen Vulkanen. Vom Busbahnhof ging es aber zunächst in unsere Unterkunft, die nur ein paar Schritte entfernt lag. Schon beim ersten Atemzug wussten wir das es hier etwas anders werden sollte also im Süden des Landes. Staubtrocken war die Luft und aufgrund der Höhe von 2500 m schon etwas dünner. Besonders die Höhe sollte wir in den nächsten Tagen noch zu spüren bekommen. Unsere Unterkunft war richtig gemütlich und wir fühlten uns im Innenhof und der Terrasse mit Blick auf die Anden sehr wohl. Hier konnten wir dann auch unser Abendessen (für Christoph gab es ein gegrilltes Hähnchen vom Straßenstand) inklusive Vino genießen. Am nächsten Tag ging wir ins „Zentrum“ des Ortes, das eigentlich nur aus einer Straße besteht, in der man wiederum nur Restaurants, Souvenir-Läden und Tour-Anbietern findet. Trotzdem ist die Stimmung hier besonders. Irgendwie kommt man sich vor wie im Wilden Westen. Für unserer Zeit in der Region hatten wir uns im Vorfeld zwei Touren ausgesucht. Da es wirklich unzählige Anbieter gibt, sind die Preise erschwinglich. Direkt am nächsten Tag sollte es nachmittags ins Valle de la Luna (Mondtal) gehen. Um 16.00 Uhr starteten wir mit unserer Gruppe. Der erste Stop lag mitten im Tal, von wo aus es nach einem kurzen Aufstieg auf eine Düne ging. Von oben hat man einen grandiosen Blick auf die Landschaft, in der man sich wie auf einem anderen Planeten fühlt. In den Felsen konnte man gut die einzelnen Schichten erkennen, bei denen sich Ablagerungen von Sedimenten und Vulkanasche abwechseln. Wieder unten angekommen fuhren wir noch etwas weiter ins Tal. Der Erdboden ist hier mit einer dicken Salzkruste bedeckt, die sich nach dem Regen bildet. Über das Valle de la Muerte ging es zu unserem letzten Stop auf den Coyote Aussichtspunkt, von dem wir den Sonnenuntergang bestaunen durften. Wir waren kurzzeitig etwas geschockt über die vielen Touristen, hatten wir doch in den letzten Monaten so viele wunderschöne Sonnenuntergänge zu zweit genießen dürfen, aber dennoch war es ein tolles Naturschauspiel. Die Felsen leuchteten in den verschiedensten Rottönen und der Himmel war ein lilafarbenes Meer. 

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 4.00 Uhr, also komplett unsere Zeit zum Aufstehen :-). Die zweite Tour ging zum Geysir El Tatio. Kurz vor 5.00 Uhr holte uns der Bus ab und es ging über holprige Straßen auf rund 4300 m Höhe. Schon bei der Buchung waren wir gewarnt worden uns warm einzupacken. Wir hatten glücklicherweise mehrere Lagen im Gepäck, den bei -3 Grad ging es aus dem Bus und über das geothermische Feld. Es rauchte und blubberte überall. Geysire spuckten das heiße Wasser in die Höhe. Nach einer halben Stunde waren wir komplett durchgefroren und freuten uns auf einen heißen Tee. Direkt in der Nähe der Geysire kann man die thermischen Kräfte selbst ausprobieren. Trotz niedriger Temperaturen pellten wir uns aus unseren Klamotten und zogen unsere Badesachen an. In einer heiße Quelle kann man sich nämlich direkt ins 30 Grad warme Wasser begeben. Wieder umgezogen, fühlten wir uns doch gleich wieder fitter. Auf dem Rückweg nach San Pedro ging es noch vorbei an einem Canyon und einem Aussichtspunkt von dem aus wir Vikunjas (die zweite Art von wilden Lamas) und Flamingos sehen konnten. Zurück im Hostal brauchten wir erstmal einen ausgiebigen Mittagsschlaf.

Nach 3,5 Wochen ist unsere Zeit in Chile jetzt schon wieder vorbei. Von Santiago über Patagonien bis in die Atacama Wüste können wir jedoch einige tolle Eindrücke mit nach Hause nehmen. 

Unsere letzte (!) Etappe bringt uns nun für 5 Wochen nach Peru. Wir freuen uns auf das peruanische Essen und die Inka Stätten.

More seasides to come…

Madeleine & Christoph

5 Gedanken zu „chile

  1. Mega….
    das heißt, wir dürfen euch bald wieder zu Hause, live und in Farbe begrüßen dürfen???

    1000 dank für euer Video zu meinem Geburtstag!
    Ich musste weinen wie ein Baby….
    😘😘😘😘😘

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